In Erinnerung an die zwangsweise Aussiedlung slowenischer Familien aus Kärnten

Ausstellung 1. 5. 2017 -- 3. 6. 2017

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1942 – 2017     75 Jahre nach der Vertreibung der Kärntner Slowenen

Der Monat Mai im k & k stand ganz im Zeichen der Erinnerung an die zwangsweise Aussiedlung slowenischer Familien aus Kärnten vor 75 Jahren. Am 1. Mai wurde die Wanderausstellung, die im Jahre 2012 anlässlich 70 Jahre Aussiedlung entstanden ist, eröffnet.

Im Rahmen der Ausstellung wurde auch der Film „Spuren der Erinnerung“ des slowenischen Kulturvereines Rož aus St. Jakob vorgeführt. Zur Eröffnung sang und spielte die Musikerin Maren Rahmann aus Wien eigene Lieder und Lieder von Jura Soyfer und Mag.ᵃ Brigitte Enter sprach zur Ausstellung.

In der Zeit der Ausstellung ( bis 3.6.2017) gab es mehrere Veranstaltungen zum Thema: Eine öffentliche Führung mit der Autorin und einen Vortrag von Prof. Stefan Pinter zur Aussiedlung in der Gemeinde Feistritz im Rosental – eine Woche danach las Frau Marica Pradetto aus dem Tagebuch ihrer Großmutter, das sie im Lager Frauenaurach geschrieben hat – Ende Mai die Filmvorführung „Verkaufte Heimat“ Teil 1 und Teil 2, die sich mit den historischen Entwicklungen in Südtirol im Zeitraum zwischen 1938 und bis zum Ende des zweiten Weltkriegs auseinandersetzen – und zum Abschluß der Ausstellung eine Lesung von Dietmar Pickl und Emil Krištof aus dem Werk des slowenischen Dichters Srečko Kosovel.

Der Monat Mai war dem Erinnern an die Gräuel des vergangenen Jahrhunderts gewidmet auch mit dem Ziel, Sensibilität für Vertreibung und Flucht im Heute zu wecken.